Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Folgende Bedingungen gelten als vereinbart. Der Auftragnehmer verpflichtet sich – vor der Übernahme eines Transportes – die Versicherungspolizze als Bestätigung über eine ausreichende und in Österreich branchenübliche Versicherung (CMR Versicherung bzw. Verkehrshaftungsversicherung) inkl. Haftung nach Art. 29 CMR MIGOLOG vorzulegen. Für den Fall, dass eine derartige Versicherungsbestätigung nicht vorgelegt wird und MIGOLOG eine Versicherung vorsorglich eindecken müsste, wird die Fracht um 3% gekürzt.

Der Auftragnehmer kann sich nicht auf die AÖSp berufen. MIGOLOG ist jederzeit berechtigt mit fälligen Gegenansprüchen aufzurechnen. Der Auftragnehmer kann sich nicht auf ein Aufrechnungsverbot berufen und der Transportauftrag ist im Selbsteintritt durchzuführen. Eine Weitergabe des Transportauftrages an Dritte ist nur unter ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des zuständigen Disponenten von MIGOLOG zulässig.

Der Auftragsnehmer hat bei Übernahme der Ware die Stückzahl, die Beschaffenheit und das Gewicht der Transportgüter zu überprüfen. Weiteres sind ausreichende Ladesicherungsmittel mitzuführen. Vor allem bei Schüttguttransporten muss ausnahmslos eine exakte Gewichtskontrolle durch Verwiegung des leeren und vollen LKW vorgenommen werden. Bei einer Gewichtsdifferenz nach Entladung von über 0,4% bzw. 100 kg erfolgt eine entsprechende Gegenforderung bzw. Frachtkürzung im Ausmaß des Warenwertes.

Der Auftragsnehmer ist verpflichtet Mitarbeiter und sonstige Erfüllungsgehilfen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Frachtführers auszuwählen und zu überwachen. Er hat insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass nur einwandfreie und für den jeweiligen Auftrag geeignete Fahrzeuge/Anhänger und sonstiges Equipment verwendet werden. Das Fahrzeug muss absolut sauber sein und der Auftragnehmer muss vor Übernahme des Transportes über ein Reinigungszertifikat verfügen.

Die Sicherheitsvorschriften beim jeweiligen Verlader sind zu beachten und einzuhalten. Kostenloser Lademitteltausch gilt als vereinbart, Um- und Zuladungen sind ohne schriftliche Zustimmung des zuständigen Disponenten von MIGOLOG absolut unzulässig. Die Geltendmachung von Standgeld ist bei einer Wartezeit/Verzögerung bzw. Stehzeit bis zu 24 Stunden ausgeschlossen. Weiteres ist die Geltendmachung eines Aufwandersatzes bzw. eines Schadenersatzanspruches oder sonstige Kosten bei einer Stornierung des Auftrages seitens MIGOLOG innerhalb von 24 Stunden ausgeschlossen. Nach Ablauf von 24 Stunden gebührt ein Standgeld von Euro 150,– pro Tag, sofern MIGOLOG die Wartezeit/Verzögerung bzw. Lieferscheinen und sonstigen Frachtdokumenten – die mit den erforderlichen Stempeln und Unterschriften versehen sind anerkannt.

Auf der Frachtrechnung müssen die von MIGOLOG genannten Transportdispositionen angegeben werden (Registriernummer, Positionsnummern), widrigenfalls werden die Frachtrechnungen unbearbeitet retourniert und als nicht fällig betrachtet. Bei Abweichungen vom Vertrag oder Störungen in der Auftragsabwicklung ist MIGOLOG umgehend zu informieren. Kundenschutz gilt als vereinbart; bei Entgegennahme oder Vermittlung von Aufträgen oder sonstiger Kontaktaufnahme mit Kunden von MIGOLOG und sämtlichen Unternehmen, die in irgend einer Weise am Transportauftrag beteiligt sind verfallen sämtliche Forderungen des Auftragnehmers gegenüber MIGOLOG. Darüber hinaus wird für die Verletzung dieser Wettbewerbs- bzw. Kundenschutzklausel eine Konventionalstrafe in Höhe von Euro 4.000,–, unabhängig von der tatsächlichen Schadenshöhe, vereinbart. Für sämtliche Streitigkeiten zwischen den Streitparteien im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung, einschließlich von Streitigkeiten über den wirksamen Bestand dieser Vereinbarung wird die Zuständigkeit des sachlich jeweils in Betracht kommenden Gerichtes für die Gemeinde Klagenfurt vereinbart.

Der Auftragsnehmer nimmt hiermit zur Kenntnis, dass dies nur ein Auszug der AGB von MIGOLOG darstellt und die vollständige Version der AGB unter www.migolog.com/AGB abrufbar bzw. downloadbar ist; diese werden von Auftragnehmer mit Annahme des Auftrages ausdrücklich anerkannt.

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